AQUADOT · Ingenieurgesellschaft | Wasserbau und Küsteningenieurwesen

Forschung


Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Kühlungsborn

Forschungsprojekte




HWS-Bildung - Anpassung der Ausbildung Deichverteidigung der THW-Bundesschule Hoya an die Herausforderungen des Klimawandels

Hochschule Bremen, Institut für Wasserbau, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, 2016-17
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Probeaufbau des Sandsackersatzsystems 'FLUTSCHUTZ-Auflastfilter' durch die THW-Ortsgruppe Hamburg-Altona am Elbedeich bei Dömitz

Ziel des Projekts HWS-Bildung ist die Entwicklung und pilothafte Umsetzung von Ausbildungsmodulen an der THW-Bundesschule Hoya zur Deichverteidigung und zum Hochwasserschutz mit dem Fokus der Klimawandelanpassung. Die Überarbeitung und Erweiterung der bestehenden Bildungsmodule bezieht sich insbesondere auf die folgenden Themen:

  • Aspekte des Klimawandels und naturwissenschaftliche Grundlagen von Hochwasserereignissen
  • Vulnerabilität der Hochwasserschutzsysteme bei Eintritt von Extremereignissen
  • Technik und Logistik des abwehrenden Hochwasserschutzes unter Einbindung neuartiger Schutzsysteme (sogenannte Sandsackersatzsysteme)

Darüber hinaus sollen Konzepte entwickelt werden, die darauf abzielen auch nicht organisierte Bevölkerungsschichten - also Personen die nicht dem THW, Feuerwehren oder anderen Hilfsorganisationen angehören - hinsichtlich der Problematik Hochwasserschutz und Klimawandelanpassung zu sensibilisieren und ihnen als potentielle freiwillige Helfer eine Grundausbildung in der Deichverteidigung und im Hochwasserschutz anzubieten.

Am Kooperationsprojekt beteiligte Forschungseinrichtungen und Institutionen:

  • Hochschule Bremen, Institut für Wasserbau
  • THW-Bundesschule Hoya

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit BMUB aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.



DeichSCHUTZ - Entwicklung von Systemen zur Minderung des Auftriebs in versagensgefährdeten Deichen

Hochschule Bremen, Institut für Wasserbau, Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2014-17
IWA | Institut für Wasserbau, Hochschule Bremen
Bau des Testdeichs auf dem Gelände der THW-Bundesschule Hoya

Ziel des Projektes DeichSCHUTZ ist die Entwicklung eines neuartigen mobilen Deichschutzsystems zur Stabilisierung von Deichen bei Hochwasserereignissen. Das Deichschutzsystem soll, angebracht an der Außenböschung eines mit hohen Wasserständen belasteten Deiches, zur Absenkung der Sickerlinie im Deich und somit zur Stabilisierung des Deichkörpers ohne zusätzliche Materialaufbringung an der Binnendeichböschung führen. Hiermit kann mit einem geringen Material-, Personal- und Zeiteinsatz eine Stabilisierung des Deiches erreicht werden, so dass nur geringe oder keine Sicherungsmaßnahmen an der Deichbinnenböschung erforderlich werden. Im Rahmen des Projekts DeichSCHUTZ wird unter anderem ein Testdeich auf dem Gelände der THW-Bundesschule Hoya zur Entwicklung und zum Test der Labormodelle und Prototypen erstellt.

Am Kooperationsprojekt beteiligte Forschungseinrichtungen, Institutionen und Firmen:

  • Hochschule Bremen, Institut für Wasserbau
  • THW-Bundesschule Hoya
  • OPTIMAL Planen- und Umwelttechnik GmbH, Menden

Im Rahmen des Programms Forschung an Fachhochschulen gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.




DeichKADE - Entwicklung wassergefüllter Schlauchkonstruktionen zum Einsatz als Deichaufkadung

Hochschule Bremen, Institut für Wasserbau, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 2014-17
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Deichaufkadung auf dem Elbedeich bei Hitzacker im Juni 2013

Ziel des Forschungsprojektes DeichKADE ist die Entwicklung von mobilen, ohne weitere Verankerungen ortsfest installierbaren und mit Wasser befüllbaren Schlauchkonstruktionen für die sichere und ressourcenschonende Aufkadung von überflutungsgefährdeten Deichabschnitten.

Die zu entwickelnden Schlauchkonstruktionen sollen sicher und effizient und somit auch mit geringem Personal-, Material- und Transporteinsatz verwendbar sein und Sandsackaufkadungen auf Deichen ersetzen.

Am Kooperationsprojekt beteiligte Forschungseinrichtungen und Firmen:

  • OPTIMAL Planen- und Umwelttechnik GmbH, Menden
  • Karsten Daedler e.K. - Konfektion von Planstoffen und Folien, Trittau
  • Hochschule Bremen, Institut für Wasserbau

Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU.




Entwicklung von Sandsackersatzsystemen zum Einsatz im notfallmäßigen Hochwasserschutz

Forschungsverbund FLUTSCHUTZ seit 2011
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
FLUTSCHUTZ - Quellkade
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
FLUTSCHUTZ - Auflastfilter

Forschungsverbund FLUTSCHUTZ - Aquadot in Kooperation mit den Firmenpartnern Karsten Daedler - Spezialverarbeitung von Planstoffen und Geweben, Trittau sowie Optimal Planen- und Umwelttechnik GmbH, Menden, seit 2011

Aufbauend auf das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte und im Mai 2011 abgeschlossene Kooperationsvorhaben HWS-Mobil werden von den drei beteiligten Partnern im Forschungsverbund FLUTSCHUTZ in Eigenforschung Sandsackersatzsysteme für den Einsatz im notfallmäßigen Hochwasserschutz weiterentwickelt und zur Serienreife gebracht. Die entwickelten Konstruktionen weisen die folgenden Merkmale auf:

  • Hohe Einsatzsicherheit
  • Hohe Funktionalität
  • Problemloser, schneller, einfacher und sicherer Auf- und Abbau
  • Geringer Beschaffungs-, Lager-, Transport- und Personalaufwand
  • Geringer Verbrauch an Ressourcen
  • Wirtschaftliche Optimierung von Investitionskosten, Wartungs-, Vorhalte- und Einsatzaufwand

Im Jahr 2012 wurden drei im Forschungsverbund flutzschutz entwickelte Konstruktionen vom TÜV-Nord für den Einsatz im abwehrenden Hochwasserschutz geprüft und zertifiziert:

  • FLUTSCHUTZ Quellkade zum Einsatz in der Deichverteidigung bei punktförmig konzentriertem Sickerwasseraustritt
  • FLUTSCHUTZ Auflastfilter zum Einsatz in der Deichverteidigung bei drohendem Grund- und Böschungsbruch
  • FLUTSCHUTZ Doppelkammerschlauch für den linienförmigen Einsatz als Barriere im tiefliegenden Gelände

Die FLUTSCHUTZ Quellkade wurde während des Hochwassers im Jahr 2013 von der THW-Ortsgruppe Hamburg-Nord erfolgreich an der Elbe eingesetzt. Zudem erfolgte ein Testaufbau des flutzschutz Auflastfilters am Elbedeich bei Dömitz durch die THW-Ortsgruppe Hamburg-Altona.


Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
FLUTSCHUTZ - Auflastfilter
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
FLUTSCHUTZ - Quellkade

Prof. Dr.-Ing. Bärbel Koppe erhielt den Möbius Förderpreis für Innovation 2014. Den Rahmen für die Auszeichnung bot der 58. Kongress der Hafentechnischen Gesellschaft e. V. (HTG) in Berlin. Die Hamburger Werner-Möbius-Stiftung würdigt mit dem im zweijährigen Zyklus vergebenen Preis Fachleute, die zu den Gebieten Infrastruktur, Consulting, Industrie oder Logistik eine herausragende, bereits in der Praxis angewandte Innovation beigetragen haben. Ausgezeichnet wurden die von Prof. Koppe im FLUTSCHUTZ-Konsortium entwickelten Deichverteidigungssysteme 'Quellkade FLUTSCHUTZ' und 'Auflastfilter FLUTSCHUTZ'.




Entwicklung von nachhaltigen sowie umweltfreundlichen, anpassungsfähigen und wirtschaftlichen technischen Schutzmaßnahmen für sandige Küsten

Leuphana Universität Lüneburg, Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2010-12
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Sedimenttransport

Küsten müssen einerseits hohen Belastungen von der Seeseite standhalten und erfahren andererseits einen starken Siedlungsdruck. Im Spannungsfeld dieser Beanspruchungen und unter Berücksichtigung einer voraussichtlichen Verschärfung der Belastungssituation infolge des Klimawandels ist zu erwarten, dass die zu leistenden Anstrengungen und Aufwendungen für den Küsten- und Hochwasserschutz weiter steigen.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, technische Schutzmaßnahmen insbesondere für erosionsgefährdete sandige Küstenabschnitte weiterzuentwickeln, um einen umweltfreundlichen, anpassungsfähigen, nachhaltigen, effizienten und wirtschaftlichen Einsatz von Schutzkonstruktionen zu gewährleisten. Hierbei bieten flexible Konstruktionen unter Verwendung von Geotextilien, ggf. in Kombination mit aktiven Küstenschutzmaßnahmen wie Sandvorspülungen, oftmals Vorteile gegenüber starren Strukturen wie Ufermauern, Steinbuhnen und Deckwerke aus Steinen oder Betonelementen.

Im Projekt werden flexible technische Küstenschutzmaßnahmen untersucht und weiterentwickelt. Darüber hinaus werden zukünftige Forschungsthemen definiert und ein Folgeprojekt auf EU-Ebene mit Partnern aus Europa und Südafrika vorbereitet.

Am Kooperationsprojekt beteiligte Forschungseinrichtungen und Firmen:

  • Leuphana Universität Lüneburg, Institut für nachhaltige Ressourcennutzung und Infrastrukturentwicklung (ISRI)
  • Council for Scientific and Industrial Research (CSIR), Stellenbosch
  • NAUE GmbH & Co. KG. / Bauberatung Geokunststoffe GmbH & Co. KG, Espelkamp-Fiestel
  • University of Stellenbosch, Institute for Water and Environmental Engineering

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Internationale Büro des BMBF.




HWS-Mobil - Entwicklung von wassergefüllten Schlauchkonstruktionen zum Einsatz im Hochwasserschutz

Leuphana Universität Lüneburg, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, 2009-11
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Hochwasser an der Elbe 2013
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Hochwasser an der Oder 1997

Das Potential von wassergefüllten Schlauchkonstruktionen für den mobilen Hochwasserschutz kann nur durch eine auf analytischen und theoretischen Methoden basierende Produktentwicklung und - verbesserung genutzt werden. Das Ziel des Kooperationsprojektes ist es, sicher und effizient im Hochwasserschutz einsetzbare Schlauchkonstruktionen zu entwickeln und zwar auf der Basis theoretischen Wissens der Fachgebiete Hydrologie, Hydraulik, Wasserbau, Geotechnik, Tragwerkslehre und Hochwasserschutzmanagement gepaart mit technologischem Wissen hinsichtlich Materialkunde, Verbindungstechnik, Zuschnitt und praktischem Know-how bezüglich der Fertigung.

Am Kooperationsprojekt beteiligte Forschungseinrichtungen und Firmen:

  • Leuphana Universität Lüneburg, Institut für nachhaltige Ressourcennutzung und Infrastrukturentwicklung (ISRI)
  • Hochschule München, Fakultät für Architektur
  • Optimal Planen- und Umwelttechnik GmbH, Menden
  • Karsten Daedler - Spezialverarbeitung von Planstoffen und Geweben, Trittau

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWi aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages




RAMWASS - Integrated Decision Support System for Risk Assessment and Management
of the Water-Sediment-Soil System at River Basin Scale in Fluvial Ecosystems

Leuphana Universität Lüneburg, Europäische Kommission, 2006-09
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Vorland der Elbe bei Dömitz

Ziel des im 6. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission geförderten Projekts ist es, ein neues Entscheidungsunterstützungssystem (DSS) zur Risikoabschätzung und zum Risikomanagement zu entwickeln und zu validieren, das zur Vermeidung bzw. Verringerung negativer Einflüsse infolge globaler Klimaänderungen sowie menschlicher Einflüsse auf das Wasser-Sediment-Boden-System von Flusssystemen dient. Das DSS soll geophysikalische Daten von Erdbeobachtungssystemen und örtlich installierten Sensoren sowie georeferenzierte Daten ebenso integrieren wie Computersimulationsdaten, grafische Visualisierungsmethoden und Werkzeuge künstlicher Intelligenz. Hiermit sollen die ökologische Belastung von Gefährdungen in Flusssystemen ermittelt und effektive Reaktionen darauf entwickelt werden, um so die Sicherheit des Ökosystems und des menschlichen Lebens zu erhöhen.

Am Projekt beteiligte Universitäten und Forschungseinrichtungen:

  • Universitat Politècnica de Catalunya, Barcelona, Spanien
  • Confederación Hidrográfica del Guadalquivir, Spanien
  • Leibniz Universität Hannover, Institut für Baumechanik und Numerische Mechanik
  • Leuphana Universität Lüneburg, Fachbereiche Wasserbau sowie Wasser- Bodenmanagement
  • Biosphärenreservatsverwaltung Elbe, Hitzacker
  • International Center of Mechanical Sciences (CISM), Udine, Italien
  • Star Engineering, Padua, Italien



Bewertung und Entwicklung von Konstruktionen des abwehrenden Hochwasserschutzes

Land Mecklenburg-Vorpommern & Universität Rostock, 2003-05, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 2006
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Temporäre und mobile Hochwasserschutzkonstruktionen

Die extremen Hochwasserereignisse der letzten Jahre, in Deutschland insbesondere im Einzugsgebiet der Oder 1997 und der Elbe 2002, haben gezeigt, dass einerseits städtische Gebiete häufig nicht oder nur unzureichend mit technischen Konstruktionen vor hohen Wasserständen geschützt sind und dass andererseits ein enormer materieller und vitaeller Aufwand zur Verteidigung bestehender Deichlinien gegen akutes Versagen im Hochwasserfall erforderlich ist. Eine vollständige Erneuerung bzw. Ertüchtigung bestehender Strukturen ist auch zukünftig infolge der begrenzten zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel nicht zu erwarten.

Der Einsatz konventioneller technischer Hochwasserschutzanlagen, z.B. Deichen und Hochwasserschutzwänden, ist insbesondere in Gebieten problematisch, in denen ein erhöhter Anspruch auf freie Sichtbeziehungen zur Erhaltung der Wohn- und Freizeitqualität sowie zur Befriedigung der Bedürfnisse des vielfach wichtigen Wirtschaftsfaktors Tourismus besteht. Beim Einsatz temporärer und mobiler Hochwasserschutzeinrichtungen können stadt- und raumplanerische Ansprüche befriedigt werden, und es kann ein effektiver Schutz vor Hochwasserständen garantiert werden.

Ein großer Teil der Produkte auf diesem Sektor ist neu, oder sie existieren bisher nur als Prototyp. Einige Technologien und Systeme gibt es zwar bereits seit einigen Jahren auf dem Markt, doch werden sie recht zögerlich eingesetzt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es kaum Literatur, Erfahrungen und Vergleichsmöglichkeiten der Systeme untereinander gibt.




Hydrographische Daten Mecklenburg-Vorpommern

Universität Rostock, Staatliches Amt für Umwelt und Natur Rostock, 2001-02
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern | Heiligendamm

Im Auftrag des StAUN Rostock bearbeitete das Institut für Wasserbau der Universität Rostock Projekts "Aufbereitung der hydro- und meteorologischen Datenbasis". Ziel des Vorhabens ist die Aufbereitung der in der Abteilung Küste des StAUN Rostock vorhandenen hydrologischen und meteorologischen Daten. Hierin eingeschlossen sind eine Recherche zu den vorhandenen Daten, die Dokumentation der vorhandenen Daten, die Plausibilisierung der Daten, die Zusammenstellung der Daten in einer Datenbank sowie die Erzeugung eines Programmsystems zur Datenpflege und zur Auswertung der Daten für weitere Anwendungen im StAUN Rostock.




Analysis of Wave Measurements and Assesment of Field Data

Project Based Staff Exchange Programme (PPP), NSC-DAAD Joint Research Collaboration Universität Rostock, National Cheng Kung University, 1998-99
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Seegang an der Ostküste Taiwans
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Seegang an der Ostküste Taiwans

The most densely populated areas in the world are the coastal zones. For the requirements of residence, agriculture and recreation, people defend their settlements against the erosive forces of the oceans or even reclaim lands from the ocean to extend the usable area and resources. The development of coastal zones is a very important topic, especially in countries were many different interests in the use of coastal areas exist, like Taiwan and Germany.

Taiwan is a crowded island with a population of 21 millions people on an area of 36,000 km² only. Moreover, two third of the area is mountaneous with no settlements and agriculture possible. The hydraulic conditions of the Taiwanese coastal zone are very special. There is huge tidal influence with more than 4 meters water level differences in the western coastline of Taiwan, whilst the eastern coast is facing the direct impact of swell propagated from the open Pacific Ocean. There is a severe sea state due to the monsoon waves in the winter season, and a heavy attack of typhoon waves in the summer season. These loads lead to severe coastal erosion problems and flood events. Another problem is a high land sinking rate in some parts of the island related to a sinking groundwater level due to an intensive agricultural use of the coastal area. The objective of coastal engineering is to provide perspectives for a sustainable development for the vulnerable coastal zone facing disaster scenarios as well as meeting the demands for the preservation of nature.

The German coasts are located in the zone of predominant westerly winds due to their geographic position on approximately 55-degree northern latitude. Storms from south-westerly directions can become violent at the North Sea coast and often cause heavy tidal storm surges that can lead to high water levels of 4 m above MSL combined with a heavy sea state, especially in bights. In 1962 more than 300 people died due to a storm surge at the German coast of the North Sea. The Baltic Sea has nearly no tidal influence, but north-easterly storms can cause high water levels of more than 3 m above MSL, as happened in 1872, when more than 60 people died. Serious erosion problems exist at the German coastlines of the North Sea and the Baltic Sea. Mean erosion rates of about 1 m per year occur. Today, many coastal areas are located within national parks or nature reserves with strict regulations often leading to conflicts with the needs of settlements, agriculture, and recreation.

The current state of knowledge about the development of the coastal zone is essentially based on experiences acquired over generations. The consideration of the ecological balance in multifunctional areas like coastal zones is relatively new. A break-through of the idea of sustainable development was reached with the Declaration of Rio in 1992. Monitoring of oceanographic phenomena is a major way to acquire knowledge about the environment and should be strengthened in future.


Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Researchers of COMC and IWR in Tainan in September 1998
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
IWR-Buoy in the Baltic Sea

The Coastal Ocean Monitoring Center (COMC) of the National Cheng Kung University (NCKU) in Tainan, Taiwan, R.O.C. has started an oceanographic observation network around the island of Taiwan. The measuring system consists of pile stations and buoys, which were developed by COMC to meet the demands of local oceanographic environment. The measured data are: Wave energy spectra and respective wave heights, periods and directions, wind speed and wind direction, water and air temperature, and atmospheric pressure.

The Institute for Hydraulic and Coastal Engineering (IWR) at the University of Rostock, Germany is involved in actual coastal problems in a manifold way, as the coastal zone management of the Island of Sylt, North Sea, and coastal erosion studies along the Baltic Sea. Recently a joint research project with the University of Kiel and different German governmental institutions on the "Influence of Cliff Coast Erosion at the Baltic Sea on Dynamics of Adjacent Shallow Water Areas" was executed. The basic objective of the research programme is the determination of the relationship between the hydrodynamic impacts, the decline of the cliff, and the development of the shoreline. The programme was executed on the basis of field investigations and theoretical approaches.

For both institutes, the COMC and the IWR, the exchange of knowledge and experiences is of great benefit.

Because of many common interests within vitaal Exchange Programme PPP "Analysis of Wave Measurements and Assessment of Field Data" the German Academic Science Service DAAD and the Chinese National Science Council NSC financed the travel expenses for the exchange of young scientists of the NCKU and the IWR.

The vitaal exchange programme was running from June 1998 through December 1999. Within the programme an exchange of three Chinese and four German engineers was arranged.

For both institutes, the COMC and the IWR, the exchange of knowledge and experiences is of great benefit.

Because of many common interests within vitaal Exchange Programme PPP "Analysis of Wave Measurements and Assessment of Field Data" the German Academic Science Service DAAD and the Chinese National Science Council NSC financed the travel expenses for the exchange of young scientists of the NCKU and the IWR. The vitaal exchange programme was running from June 1998 through December 1999. Within the programme an exchange of three Chinese and four German engineers was arranged.

During their stay at the IWR, the Chinese colleagues worked within the wave data measuring research project "Influence of Cliff Coast Erosion at the Baltic Sea on Dynamics of Adjacent Shallow Water Areas" and on the application of high resolution (time and space) directional wave data in coastal engineering. The Chinese colleagues adapted their methods for the determination of three dimensional sea state spectra on the existing measuring instruments of the IWR consisting of Datawell buoys "Directional Wave Rider" and evaluated the directional structure of the sea state. The following evaluation methods were used: Finite Fourier Series Method (FFSM), Maximum Likelihood Method (MLM), Maximum Entropy Method (MEM) and Bayesian Approach Method (BAM).

In addition, the scientists visited the Franzius-Institut of the University of Hannover and the Institute for Hydraulic and Coastal Engineering of the University of Braunschweig. In the beginning of December 1999 a technical excursion to coastal areas in Denmark and Germany was made. This tour included workshops in different Danish institutions like the Danish Hydraulic Institute (DHI) in Horsholm and the Hydraulic Engineering Administration Centre in Hvide Sande as well as the visit of important buildings in coastal areas like the Great Belt Crossing in Denmark and the Storm-Flood-Barrier in the River Eider, Germany. Furthermore a "Joint Workshop on Measurements of Inhomogeneous Wave Fields at the Coast of Taiwan" under the leadership of the GKSS Research Centre, Geesthacht was arranged in December 1999 in Lauenburg.

On their visit in Taiwan, the German engineers worked within the research projects "The Spectral Evolution in Shallow Water" and "Analysis of Extreme Waves" of the Coastal Ocean Monitoring Center (COMC). These projects included measurements of directional sea states at the Eastern and Western coast of Taiwan. During the exchange, different concepts of measurement (objectives, technical instruments and evaluation methods) in Germany and in Taiwan were discussed in detail. The visits allowed an intimate view on the Taiwanese measurement project, also with regard to the assessment of technical and organisational conditions. One part of the work centres in the adaptation of statistical methods for the evaluation and the assessment of directional wave data to the sea state data at the Taiwanese coast provided by the COMC. A method for the evaluation of long-term directional wave data from short-term measurements, which was developed and applied at the IWR, was adapted to the wave data measured off the Taiwanese coast. It offers the possibility to evaluate long-term wave information based on wind-wave-correlation using long-term wind information.

The stays in Taiwan were also used for the preparation of and the participation in the "2nd German-Chinese Joint Seminar on Recent Developments in Coastal Engineering" in September 1999 at Tainan. This conference offered interesting lectures and discussions in the field of coastal engineering, both in Taiwan and in Germany.

Within the project work, the German colleagues gave a lecture at the department of Hydraulic and Ocean Engineering at the National Cheng Kung University about the studies at the University of Rostock and their actual research works. A technical excursion to the seaports Kaoshiung and Taichung and to the Institute for Marine and Harbour Technology Taichung gave an interesting glance at the engineering problems and the economic importance and power of Taiwanese ports.

In addition, the IWR produced a demo videotape titled "The Buoy" showing the installation and employment of COMC-buoys for the measurement of sea state off the Taiwanese coast.




The Buoy

University Rostock and Coastal Ocean Monitoring Center / DAAD, NSC, 1998
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Screenshots aus der Dokumentation

The video shows the development and the employment of measuring buoys of the Coastal Ocean Monitoring Center (COMC) of the National Cheng Kung University in Tainan. The COMC establishes an oceanographic observation network around Taiwan. The measuring system consists of pile stations and buoys which were developed by COMC to fit the needs of the local oceanographic environment. The stations are located in shallow and in deeper water.

The measured data are: Wave energy spectra and respective wave heights, periods and directions, as well as wind speed and direction, water and air temperature, and atmospheric pressure.

The measurements will lead to improvements in: Coastal zone management, disaster prevention, weather forecasting, design of offshore and coastal structures, and navigation.

Made within the research project: "Analysis of wave measurements and assessment of field data" of the DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst -German Academic Exchange Organisation) and the NSC (National Science Council, Taiwan - R.O.C.).




Das Sommerhochwasser der Oder 1997 zwischen Ratzdorf und Hohensaaten

Universität Rostock, Bundesministerium für Bildung und Forschung, 1997-98
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Animationen aus der Dokumentation

Extreme Niederschläge im oberen Einzugsgebiet der Oder führten im Sommer 1997 zu einem katastrophalen Hochwasserereignis in Tschechien, Polen und Deutschland. Die Scheitelwasserstände übertrafen vielerorts die bisher gemessenen Pegelstände. Zudem zeichnete sich das Hochwasserereignis insbesondere in Deutschland durch eine sehr lange Verweilzeit aus.

Die Dokumentation zeigt den Ablauf der Flut im deutschen Krisengebiet, gibt einen Eindruck von der Komplexität der Schutzmaßnahmen und führt politische und technische Schlußfolgerungen für den zukünftigen Hochwasserschutz an der Oder auf. Der hydrologische, geographische und historische Hintergrund der betroffenen deutschen Oderregion wird ebenso dargestellt wie verschiedene Schadensentwicklungen an Deichen und Möglichkeiten zu deren Vorbeugung und Reparatur.

Ebenfalls in der Dokumentation enthalten sind Animationen, Darstellungen von Schadensfällen an Flussdeichen.

Autoren: Bärbel Koppe und Manfred W. Jürgens, Institut für Wasserbau, Universität Rostock 1997-98

Erstellt mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie.