AQUADOT · Ingenieurgesellschaft | Wasserbau und Küsteningenieurwesen

Referenzen


Bremerhaven

Wartungshandbuch für Hafenanlagen an der norddeutschen Küste

2016
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Bauwerksbesichtigung

Aufbauend auf aktuellen Regelwerken über Art, Umfang und zeitliche Abfolge von notwendigen Bauwerksinspektionen und Wartungsarbeiten hat die AQUADOT Ingenieurgesellschaft ein Handbuch als Richtlinie für die Besichtigung und Wartung von wasserbaulichen Anlagen an verschiedenen Hafenanlagen an der norddeutschen Küste erstellt. Neben der Nennung konkreter Besichtigungs- und Wartungsleistungen für verschiedene Baustoff- und Werkstoffarten sind im Wartungshandbuch Hinweise zur Dokumentation und Ausschreibung der Instandhaltungsarbeiten enthalten.

Seebad an der Sundpromenade Stralsund

Sedimenttransport | 2016
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Seebad Sundpromenade Stralsund 2016

Zur Verbesserung der Badebedingungen im Strandbad an der Sundpromenade in Stralsund wurde im Jahr 2011 die Uferbegrenzung in Form einer Spundwand rückgebaut, eine Strandvorspülung wurde vorgenommen und es wurden zur Verlängerung der Verweilzeit der Sedimente im Badbereich nördlich und südlich Holzpfahlbuhnen eingebracht. Wegen einer Verlandungstendenz im nördlich an den Badebereich anschließenden Sportboothafen wurde die AQUADOT Ingenieurgesellschaft mit der Untersuchung des Sedimenttransport im Gebiet des Strandbads und der benachbarten Bereiche beauftragt. Die Transportvorgänge konnten auf der Basis von Peilplänen, Sedimentuntersuchungen und Strömungsberechnungen analysiert und bewertet werden.

Hauptprüfung der Bauwerksinspektion nach DIN 1076

Ausschreibung, Vergabe, Bewertung | 2015-16
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Bauwerksinspektion

Vor dem Hintergrund eines älter werdenden Bauwerksbestands – rund 30% der Schleusen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sind älter als 100 Jahre - bekommt die Prüfung der Uferschutzanlagen und Ingenieurbauwerke eine immer größere Bedeutung. Zur Durchführung der Hauptprüfung der Bauwerksinspektion nach DIN 1076 an Uferschutzanlagen an einer Bundeswasserstraße im Innenstadtbereich über eine Länge von über 15 km wurden durch die AQUADOT Ingenieurgesellschaft die erforderlichen Ausschreibungsunterlagen erstellt, die eingegangenen Angebote wurden geprüft und die Vergabe der Leistungen durch den Auftraggeber wurde begleitet. Im Nachgang der Hauptprüfung inklusive Tauchereinsatz wurden die Prüfergebnisse zu den einzelnen Uferabschnitten zusammenfassend bewertet und es wurde eine Priorisierung der erforderlichen Sanierungs- und Neubauleistungen vorgenommen.



Umnutzung von Hafenanlagen am Niederrhein

Ermittlung anzusetzender Trossenzugkräfte bei unterschiedlichen Belastungssituationen | 2014-15
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
In Umstrukturierung befindliche Hafenanlage am Niederrhein

Im Zuge der Planungen zur Umnutzung verschiedener Hafenanlagen am Niederrhein sind statische Nachrechnungen vorhandener Kaianlage durchgeführt worden, die eine Standsicherheit der Anlage grundsätzlich nachweisen. Problematisch ist jedoch teilweise die Abtragung der nach den Empfehlungen des Arbeitsausschusses 'Ufereinfassungen' Häfen und Wasserstraßen – EAU 2012 – anzusetzenden Trossenzugkraft von 300 kN für ein Bemessungsschiff entsprechend des Großen Rheinschiffs mit einer Länge größer 110 m, da die Anlagen vielfach nach den zum Bauzeitpunkt gültigen Lastansätzen für eine Trossenzugkraft von 100 kN ausgelegt wurden. Hierbei stellt sich die Frage, ob unter Berücksichtigung der naturräumlichen Verhältnisse in den betroffenen Häfen eine gegenüber den Werten nach EAU 2012 reduzierte Trossenzugkraft angesetzt werden kann.

Zur Beantwortung dieser Frage wurden die jeweils die wirkenden Belastungen auf die Vertäuung ermittelt und die zu erwartenden Trossenzugkräfte für unterschiedliche Belastungssituationen ermittelt. Hieraus wurden Handlungsempfehlungen für die betroffenen Hafenanlagen entwickelt.


Badestelle Arnis an der Schlei

Küstenmorphologische Prozesse sowie mögliche Maßnahmen zum Strandaufbau und zur Verminderung der Verschlickung | 2014
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Badestelle Arnis an der Schlei im September 2014

In Arnis an der Schlei existiert seit den 1980-er Jahren eine mit einer West- und Ostmole sowie einem küstenparallelen Wellenbrecher geschützte Badestelle. Mittlerweile ist ein teilweiser Rückgang der Uferlinie im Strandbereich sowie eine starke Verschlammung eines Teils der Badestelle zu verzeichnen. Zudem ist eine Teilfläche an der Westmole stark versandet. Die Stadt Arnis plant eine Verbesserung der Badesituation, wofür neben der Einschätzung der aktuellen morphologischen Prozesse die Entwicklung einer Sanierungsvariante sowie die Prognose zukünftiger sedimentologischer und morphologischer Entwicklungen an der Badestelle erforderlich waren.


Auf der Freiheit, Schleswig

Zu erwartende Auswirkungen des geplanten Außenhafens auf die Strömungssituation und Küstenmorphologie | 2014
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Projektgebiet 'Auf der Freiheit' bei Schleswig im September 2014

Im Rahmen der Entwicklung des Projekts 'Schleswig Auf der Freiheit' ist unter anderem ein Hafenneubau geplant. Der sogenannte Außenhafen soll mit einer Molenumschließung vor die vorhandene Küstenlinie in die Schlei gebaut werden. Im Zuge der Genehmigungsplanung war zu untersuchen, inwieweit sich mit der geplanten Inanspruchnahme der Gewässerfläche die Strömungssituation ändert und welche Auswirkungen hieraus auf die Küstenmorphologie zu erwarten sind.

Hierzu wurden der hydrologische wie der morphologische Ist-Zustand im Projektgebiet analysiert und es wurden mögliche Veränderungen der Strömungen und Sedimentbewegungen im erweiterten Planungsgebiet infolge der geplanten Maßnahme abgeschätzt.


Inspektion von wasserbaulichen Anlagen

2012-15
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Bewehrungskorrosion infolge Karbonatisierung in einem Versorgungsgang einer Kaianlage
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Prüfung der Funktionstüchtigkeit und Verkehrssicherheit von Pontonübergängen

Die Bauwerksinspektion dient zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustands einer wasserbaulichen Anlage. Soweit der festgestellte Bauwerkszustand keine weitergehenden Untersuchungen erforderlich macht, gilt der folgende jährliche Zyklus bei der Bauwerksinspektion:

  • Die jährlich durchzuführende Bauwerksbesichtigung beinhaltet die Überprüfung der Bauwerke im Hinblick auf die Verkehrssicherheit, den allgemeinen Zustand und sonstige Auffälligkeiten
  • Die im 3-Jahres-Zyklus durchzuführende Bauwerksüberwachung ist eine intensive erweiterte Sichtprüfung und es sind alle Bauteile zu überprüfen, soweit dies ohne Trockenlegung oder Tauchereinsatz möglich ist
  • Die im 6-Jahres-Zyklus durchzuführende Bauwerksprüfung beinhaltet eine handnahe Untersuchung der Bauwerke unter Benutzung aller erforderlichen Hilfsgeräte zur Beurteilung der statischen, konstruktiven und hydromechanischen Verhältnisse der Bauwerke

Inspektion, wasserbauliche, Anlagen, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Inspektion von wasserbaulichen Anlagen

Die Ingenieurgesellschaft AQUADOT führt in einem Team von Ingenieuren des Wasserbaus, der Materialprüfung und der Statik sowie bei Bedarf unter Einsatz von Berufstauchern sämtliche Stufen der Bauwerksinpektion an wasserbaulichen Anlagen wie Molen, Deckwerke, Kaianlagen, Schwimmpontons und deren Verankerungen, Dalben, Übergangsbrücken, Versorgungsgänge in Molen und Kaianlagen durch. Darüber hinaus werden unter Einbeziehung vorliegender Bauwerksunterlagen und eigener Messungen Einschätzungen zur aktuellen Tragfähigkeit gegeben, und es werden Konzepte zur Bauwerkssanierung aufgestellt.


Schiffbare Gewässerverbindung Zwenkauer - Cospudener See / Gutachten zur Abschätzung der Sedimentdynamik

2012-13
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Autobahnbrücke über der geplanten Verbindungstrasse Cospudener / Zwenkauer See im Mai 2012

Im Zuge der bergbaulichen Sanierungsarbeiten in den Tagebauen Zwenkau und Cospuden bei Leipzig ist eine direkte Einleitung der Vorflut des Zwenkauer Sees in den Cospudener See zu planen und umzusetzen. Hierfür ist ein Verbindungskanal zwischen den Tagebauseen herzustellen, der seine Vorflutfunktion erfüllt und gleichzeitig mit Hilfe eines Schleusenbauwerks als schiffbare Verbindung dient.

Neben den durch die KUBENS Ingenieurgesellschaft mbH, Niederlassung Nürnberg, erarbeiteten Planungsleistungen für die schiffbare Gewässerverbindung Zwenkauer - Cospudener See wurden vom Vorhabenträger LMBV mbH Leipzig gutachterliche Leistungen zur Abschätzung der Sedimentdynamik vom Büro AQUADOT angefordert. Im Rahmen des Gutachtens waren die nach Füllung des Zwenkauer Sees und Öffnung des Verbindungskanals Zwenkauer - Cospudener See zu erwartenden Sedimentumlagerungen am Kanalbeginn und am Kanalende abzuschätzen sowie Aussagen zu ggf. erforderlichen Schutzbauwerken zu treffen. Letztere sollen einen sicheren und dauerhaften Betrieb der Gewässerverbindung zwischen den beiden Tagebauseen gewährleisten, in dem sie unerwünschten Erosions- bzw. Anlandungstendenzen an den folgenden geplanten Bauwerken entgegenwirken / Untersuchungsbereich Cospuden:

  • Fahrrinne Cospudener See in den Verbindungskanal
  • Uferbereiche beiderseits der Kanaleinfahrt bzw. –ausfahrt
  • Unterer Vorhafen
  • Schleusenbauwerk
  • Untersuchungsbereich Zwenkau
  • Fahrrinne Zwenkauer See in den Verbindungskanal
  • Uferbereiche beiderseits der Kanaleinfahrt bzw. –ausfahrt
  • Betriebsauslass Cospuden
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Tagebaurestseen
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Tagebaurestseen

Marina Teltow - Wasserbauliche Planung eines Sportboothafens am Teltowkanal

2012-16
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Planungsgebiet Marina Teltow, 07.12.2012

In der durch die Stadt Teltow getragene städtebauliche Entwicklung der Kanalaue des Teltowkanals ist unter anderem der Bau eines Sportbootshafens geplant.

Zunächst wurde durch das Büro AQUADOT ein Grobkonzept als Grundlage zur Erarbeitung des Bebauungsplans für das Planungsgebiet erstellt. Hierauf aufbauend erarbeitete das Institut für Wasserbau der Hochschule Bremen unter der Leitung von Prof. Koppe die Wasserbauliche Entwurfsplanung für die MarinaTeltow einschließlich der Konzeption der Ausbauquerschnitte der das Hafenbecken einfassenden Ufer, der teilweise barrierefrei auszuführenden Steganlagen und der erforderlichen landgebundenen Anlagen zum Betreiben der Anlage.


Wellenbelastungen auf Kühlwassereinlaufbauwerke von Kraftwerken

2011-13
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Wellenkraft auf schlankem Pfahl - Berechnung nach MORISON

Im Rahmen von Planungen zu küstennahen Kraftwerksneubauten führt das Büro AQUADOT Berechnungen zu den zu erwartenden Wellenbelastungen auf die geplanten Kühlwassereinlaufbauwerke durch und gibt Hinweise zum Bau der Anlagen, z.B. an Standorten am Indischen Ozean und in der Karibik. Die Einlaufbauwerke sind teilweise in senkrechte Uferbauwerke integriert, teilweise handelt es sich um mit Rohrleitungen verbundene Stationen im küstennahen Strandbereich.


Seehafen Wismar – Abschätzung der zu erwartenden Wellenunruhe im Gebiet der Erweiterungsplanung

2011-13
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Hansestadt Wismar

Zur Erweiterung des Seehafens Wismar sollen die Terminalanlagen im 2. Bauabschnitt in nördlicher Richtung ausgebaut werden.

Die Planung sieht eine überwiegend senkrechte Ausführung in Spundwandbauweise der Liegeplätze 1A bis 1D des Seehafens Wismar sowie des für den vorhandenen Pierliegeplatz des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck, Außenbezirk Wismar, ersatzweise zu erstellenden neuen Kailiegeplatzes vor.

Im Auftrag des Seehafens Wismar überprüfte das Kompetenzzentrum Bau MV in Zusammenarbeit mit dem Büro AQUADOT auf Basis numerisch / analytischer Methoden die Seegangsbelastung im Planungsgebiet in der Ist-Situation, der bisher geplanten Bauwerkskonfiguration sowie unter Berücksichtigung verschiedener konstruktiver Maßnahmen zur Seegangsreduzierung. Zur Abschätzung von Reflexionskoeffizienten verschiedener Kaikonstruktionen wurden zudem kleinmaßstäbliche Modellversuche im Wellenkanal durchgeführt.

Zur Wahrung einer ausreichenden Wellenruhe im Planungsgebiet für einen sicheren Umschlag an den geplanten Liegeplätzen des Seehafens Wismar und einen ebensolchen Betrieb der Anlagen des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck wurde im Jahr 2011 anhand der Berechnungsergebnisse eine Vorzugsvariante des Layouts der geplanten Kaianlagen und des Wellenschutzes entwickelt. Im Jahr 2013 wurden zwischenzeitlich geänderte Planungsunterlagen hinsichtlich des Wellenschutzes an den benachbarten Liegeplätzen überprüft.


Kleinwasserkraftanlagen - Hydraulische Nachweisführung

2011-2013
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Geplanter Einbauort einer Wasserkraftanlage im Stadtgebiet Bad Oldesloe, April 2013

Im Zuge des Neubaus oder Ersatzes bestehender Wasserkraftanlagen sind hydraulische Nachweise bezüglich der Wasserentnahmemengen, ihrer Abführung durch den Mühlkanal, der Gestaltung und Bemessung der Anlagen unter Berücksichtigung der Hochwasserneutralität und der Fischwanderung zu erbringen. Für Letzteres ist sicherzustellen, dass Anlagenteile wie Rechen, Einschwimmsperre und Fischaufstiegsanlage derart gestaltet werden, dass eine Wanderung von beheimateten Fischen gewährleistet werden kann.

Das Büro AQUADOT führt die erforderlichen hydraulischen Nachweise auf Basis theoretischer Berechnungen und/oder gemessener hydraulischer Parameter durch.


Marina Sassnitz - Abschätzung zu erwartender hydrodynamischer Veränderungen

2010-11
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Blick auf den Stadthafen Sassnitz im Winter 2010 - 2011

Westlich des Stadthafens Sassnitz ist ein Sportboothafen mit touristischem Angebot in Planung. Im Zuge des B-Plan-Verfahrens stellte sich die Frage welche Veränderungen der hydrodynamischen Situation im Gebiet durch die geplanten Baumaßnahmen zu erwarten sind.

AQUADOT hat die hydrodynamische Situation im Planungsgebiet im Ist-Zustand sowie unter Berücksichtigung des geplanten Wellenschutzes des Sportboothafens mit analytischen und numerischen Methoden untersucht und Vorschläge für die Bauwerksausgestaltung erarbeitet. Die Untersuchungen schließen die Abschätzung der zu erwartenden Veränderungen der hydrodynamischen Größen Seegang, Strömung und Eisgang sowie der Sedimentdynamik im weiteren Planungsgebiet ein.


Seehäfen und Klimaänderung - Analyse von Anpassungsstrategien

2009-11
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Wellen

Seehäfen stellen ein wichtiges Glied im seegebundenen Transport dar. Sie bieten die Schnittstelle zwischen Transport, Lagerung und Produktion sowie zwischen den verschiedenen Transportarten Transshipment, Binnenschiffsverkehr, Bahn- und Straßenverkehr.

Es ist davon auszugehen, dass der Klimawandel einen entscheidenden Einfluss auf die technische Infrastruktur von Seehäfen ausüben wird. Die Auswirkungen des Klimawandels können verglichen mit regionalen und nur kurzzeitig wirkenden extremen Witterungsbedingungen deutlich umfassender und kostenintensiver sein.

Das Büro AQUADOT erarbeitete für die Hamburg Port Authority einen Leitfaden für Hafenplaner, Hafenverwaltungen und Terminalbetreiber der Unterstützung bietet bei der Identifizierung von für Seehäfen relevanten Auswirkungen des Klimawandels und bei der Konzeption von Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel bei Planung, Bau, Betrieb und Unterhaltung von Seehäfen.


Hochwasser- und Küstenschutz für das Ferienresort Port Olpenitz

2009-15
Port Olpenitz, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Baustelle Port Olpenitz im Januar 2010

Der ehemalige Marinehafen Olpenitz bei Kappeln wird von der Port Olpenitz GmbH zu einem Ferienresort mit Marina umgebaut. Die Bauarbeiten umfassen unter anderem die Erhöhung von Geländeflächen, die Erstellung von Uferschutzwerken sowie Renaturierungsmaßnahmen.

Das Büro AQUADOT unterstützt die Baumaßnahmen hinsichtlich der Bemessung geböschter Uferschutzwerke unter Verwendung von örtlich vorhandenem Deckschichtmaterial sowie der Gewährleistung des Hochwasser- und Küstenschutzes bei einem Rückbau militärisch und zivil genutzter Anlagen auf dem Gelände. Darüber hinaus werden die morphologischen Veränderungen am südlich an das Projektgebiet anschließenden Weidefelder Strand nach dem teilweisen Rückbau der dortigen Sandfangmole im jährlichen Rhythmus beobachtet und durch das Büro AQUADOT begutachtet.


Entwurf und Bemessung einer permanenten Mooring für eine Superyacht in einer Marina in Kroatien

2009
Kroatien, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Idealisierte Belastungen einer Schwergewichtsmooring

Die empfindliche Hülle und die hohen Komfortansprüche der Crew von Superyachten erfordern ein sicheres und hohen Ansprüchen genügendes Vertäuungssystem. AQUADOT hat ein Festmachesystem für eine 60 m lange Superyacht an einer im Vergleich zur Yacht kurzen Kaianlage in einer Marina in Kroatien entworfen. Dies schloss insbesondere die Ermittlung der effektiven Festmachekräfte und die Bemessung von Schwergewichtsankern ein.


Entwurf und Bemessung von Küstenschutzanlagen zur Entwicklung der Northern Corniche in Jeddah, Saudi Arabien

2008-10
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Schematische Darstellung eines Korallenriffs

Im Zuge des Waterfront Development Plans soll der 12 km lange Küstenstreifen der Northern Corniche in Jeddah zu einer der Hauptfreizeitattraktionen in Saudi Arabien umgestaltet werden. Entlang der Küstenlinie zum Roten Meer werden zahlreiche Freizeitattraktionen, Bootsanleger, Hafenanlagen, Molen, Badestrände, Hotel- und Unterhaltungszentren geplant. Das Büro AQUADOT hat Zuarbeiten für die Angebotserstellung zur Bearbeitung der wasserbaulichen Fragestellungen im Waterfront Development Project Northern Corniche zur Zusammenarbeit mit saudischen und deutschen Partnern übernommen. Hierbei hat das Büro AQUADOT die maßgebenden Bemessungsparameter im Planungsgebiet hinsichtlich der Belastungen aus Wind, Wasserstand, Seegang und Strömung zur Auslegung der erforderlichen Küstenschutzwerke ermittelt.


Sturmflutschutz in Hamburg - Bestandserhebung und Sicherstellung

2008-09
Wasserbau, Küsteningenieurwesen, AQUADOT
Definition der Höhen zur Berechnung der mittleren Wellenüberlaufrate an senkrechten Wände nach EUROTOP 2007

Zur Vorbereitung und Sicherstellung des zukünftigen Sturmflutschutzes in der Freien und Hansestadt Hamburg sind die erreichten Sicherheiten festzustellen, mögliche Schwachstellen aufzuzeigen und Überlegungen anzustellen, welche Anforderungen an die Sturmflutschutzbauwerke, auch hinsichtlich des zu erwartenden Klimawandels / Meeresspiegelanstiegs, zu stellen sind.

Im Rahmen der durchgeführten Untersuchung erfolgte eine Bestandserhebung zur Einschätzung der vorhandenen Sicherheit gegen Sturmflut in Hamburg auf der Grundlage des Ausbaugrades der technischen Anlagen sowie der wirkenden Belastungen aus Wasserstand und Seegang. Das Büro AQUADOT erarbeitete hierfür unter anderem ein automatisiertes Verfahren zur Berechnung des Wellenüberlaufs an Deichen und Hochwasserschutzwänden, das die unterschiedlichen gemäß EUROTOP 2007 zu verwendenden Berechnungsansätze einschließt.


Wasserbauliche Vorplanungen für Sportboothäfen an der Ostsee und an Seen - Ermittlung der Belastungen aus Wasserstand, Seegang und Strömungen

2008-09
Schleswig, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Uferanlagen des ehemaligen Kasernengebiets "Auf der Freiheit" an der Schlei in Schleswig, Januar 2008

Die wasserbaulichen Vorplanungen für Sportboothäfen an der deutschen Ostseeküste und an Binnenseen umfassten in erster Linie die Ermittlung der Belastungen aus Wasserstand, Seegang und Strömungen. Darüber hinaus wurden Fragestellungen der Auslegung der Hafeneinfahrten, des Layouts der Anleger und wassergebundenen Verkehrswege sowie des Erhalts einer guten Wasserqualität im Hafen behandelt.


Hafeninfrastrukturkonzept Bremerhaven unter besonderer Berücksichtigung der Containerverkehre

2008
Bremerhaven, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Überseehafen Bremerhaven 2008

Um die Umschlagsmengen im Überseehafen Bremerhaven möglichst reibungsfrei handhaben zu können, wurden und werden seitens der Hafengesellschaft sowie der Terminalbetreiber hohe Investitionen vorgenommen. So diente die Umgestaltung im Osthafen der Schaffung neuer Liegeplätze und einer zusätzlichen Operationsfläche für den Fahrzeugumschlag. Die bis 2010 geplante Erweiterung der Kaiserschleuse auf eine Durchfahrtsbreite von 55 m und eine Länge von 305 m bietet unter Anderem den immer größer werdenden RoRo-Schiffen genügend Platz. Zudem sind mit Abschluss der Arbeiten am CT4 im Herbst 2008 insgesamt vier neue Liegeplätze für Containerschiffe zur Verfügung gestellt worden.

Neben den wasserseitigen Maßnahmen sind umfangreiche Maßnahmen auf den Terminals und in der Hinterlandinfrastruktur zur Sicherstellung eines leistungsfähigen Hafenbetriebs erforderlich. Hierzu gehören Umgestaltungen der Containerterminalflächen, insbesondere der Lagerflächen und Verladeanlagen für Bahn und LKW, als auch die Errichtung neuer Büro- und Sozialgebäude sowie Mitarbeiterparkdecks. Zudem sind die landseitigen Verkehrsanbindungen der Containerterminals in das Gesamtverkehrskonzept des Überseehafens einzubinden, wodurch Verlagerungen und Umwidmungen auch außerhalb der Terminalflächen notwendig werden können.

Auf der Basis bereits durchgeführter und begleitend erstellter Verkehrsstudien erarbeitete das Büro AQUADOT ein Hafeninfrastrukturkonzept für den Überseehafen Bremerhaven unter besonderer Berücksichtigung der Containerverkehre.


Erweiterungsplanung für die Häfen Muuga Harbour und Paldiski South Harbour, Port of Tallinn, Estland

2007
Port of Tallinn, AQUADOT, Wasserbau und Küsteningenieurwesen
Blick auf Muuga Harbour aus westlicher Richtung | Foto: www.portoftallinn.com

Das Büro AQUADOT leistete Zuarbeiten für die Vorplanung zur mehrstufigen Erweiterung der beiden zum Port of Tallinn gehörenden Häfen Muuga Harbour und Paldiski South Harbour bis zum Jahr 2036. Neuanlagen waren insbesondere für den Umschlag der folgenden Güter zu konzipieren: Ölprodukte und Flüssiggas, Container, konventionelles Stückgut, Massengut wie Schrott, Getreide und Pflanzendünger, Biodiesel, Pflanzenöl und RoRo-Güter, insbesondere Neuwagen.


Mehrstufiger Ausbau des Containerterminals Steinwerder, Hafen Hamburg

2007
Hafen Hamburg, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Planungsgebiet Mittlerer Freihafen, Hafen Hamburg, Juli 2007

Das Büro AQUADOT bearbeitete eine Vorplanung zur Umstrukturierung des Bereichs des Mittleren Freihafens im Hafen Hamburg. Unter Berücksichtigung verkehrlicher, wasserbaulicher und ökonomischer Randbedingungen wurde eine mehrstufige Ausbauplanung für den Containerterminal Steinwerder mit einem jährlichen Umschlag von 3,5 Millionen Standardcontainern (TEU) in der Endausbaustufe erstellt.


Planung einer Kolksicherung für einen Fährterminal im Seehafen Rostock

2006
Seehafen Rostock, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Fährterminal Seehafen Rostock | Foto: nordlicht / Rostock Port 2004

Im Zuge der mit den Jahren erfolgten Umnutzung des Pier I Nord des Seehafens Rostock zum Fähranleger und der Modernisierung der Motoren und Propeller der verkehrenden Schiffe ergab sich die Notwendigkeit, die Kolksituation im Anlegebereich zu überprüfen. Das Büro AQUADOT erarbeitete unter Berücksichtigung von Peilungen im Untersuchungsgebiet und auf der Basis von Berechnungen zur Kolkbildung infolge Schiffsantrieb und Schiffsanlegemanöver Empfehlungen zur Kolksicherung des Fähranlegers.


Sedimenttransport und Entwicklung der Küstenlinie im Bereich der Sundpromenade Stralsund

2003
Sundpromenade Stralsund, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Sedimenttransport

Das Entwicklungskonzept Sundpromenade sieht bauliche Änderungen der Uferbefestigungen entlang des Promenadenwegs in Stralsund vor. Das Büro Aquadot untersuchte im Rahmen einer hydrologischen Abschätzung den Einfluss der geplanten Maßnahmen auf die künftige Lage der Uferlinie und auf die Hochwassersituation im Untersuchungsgebiet. Hierzu wurden Berechnungen zum zeitlichen Verlauf der Sedimentbewegungen durchgeführt und mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Verweilzeit der Sedimente im Untersuchungsgebiet vorgestellt. Darüber hinaus wurde der Einfluss der Änderungen auf benachbarte Küstenabschnitte und auf ein rückwärtiges inaktives Kliff betrachtet.


Lehrgang Fachberater Hochwasserschutz

2004-06
Sundpromenade Stralsund, AQUADOT, Wasserbau, Küsteningenieurwesen
Teilmobiler Hochwasserschutz

Hessische Akademie für Hochwasserschutzmaßnahmen, Hochwasserforschung und Wasserrettung

Im Rahmen des Lehrgangs Fachberater Hochwasserschutz / Fachberater Hochwassersicherheit an der Hessischen Akademie für Hochwasserschutzmaßnahmen, Hochwasserforschung und Wasserrettung wurden vom Büro Aquadot die Lehrgangsmodule Hydromechanik, Hochwasserschutz in Ortschaften und Mobiler Hochwasserschutz erarbeitet. Diese wurden laufend aktualisiert und den Teilnehmern in den jährlich in Wiesbaden stattfindenden Veranstaltungen in den Jahren 2004 bis 2006 vorgestellt.

Das Modul Hydromechanik beinhaltet die hydromechanischen Grundlagen der Hydrostatik und Hydrodynamik. Im Modul Hochwasserschutz in Ortschaften werden spezifische Probleme des Hochwasserschutzes in besiedelten Gebieten erörtert, die in Zusammenhang stehen mit beschränkten räumlichen Bedingungen, Kreuzungen der Hochwasserschutzlinie mit der Infrastruktur, dem Objektschutz, der Schadstoffvorsorge und dem Rückstau in der Kanalisation. Im Modul Mobiler Hochwasserschutz werden mobile Schutzeinrichtungen vorgestellt und ihre Einsatzmöglichkeiten unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Vorwarnzeit, der Finanzierung, der Lastannahmen, des erforderlichen Personals, des Aufbaus sowie der Lagerung und Unterhaltung diskutiert.